Schreiben Br. Andreas von Moundou im Tschad.

Unsere Lieben, wir zählen auf Eure Hilfe!

In Tschad besitzen wir fünf Missionsstellen: in Baibokum, in Bam, in Moundon und zwei in Gore. All diese Stellen befinden sich im südwestlichen Teil des Landes. Moundou zählt ca. zweihunderttausend Einwohner. Man spricht über diesen Ort, dass der die Hauptstadt vom südlichen Tschad ist..

Christen, die Hälfte der Bevölkerung vom Tschad ( die andere Hälfte sind Muslime), gehören hier zu vier Pfarrgemeinden, in denen diözesane Priester arbeiten.

Wir, Kapuziner, beschäftigen uns mit dem dynamisch wirkenden Zentrum für Behinderte. Zu unseren seelsorgerischen Betreuung gehören auch ein Krankenhaus und ein Gefängnis. Im Krankenhau arbeiten nur zwei Personen: der Arzt und sein Helfer, der keine Medizinausbildung besitzt und der dem Chirurg-Beruf angelernt wurde.

Wir versuchen auch den zahlreichen jungen Leuten in Moundou zu helfen, die in die Stadt wegen der Möglichkeit der Bildungsfortsetzung an den hiesigen Oberschulen und an der Bonne Homme-Uni zusammenkommen. Viel Jugendliche kommen aus den näheren Dörfern an. Sie wohnen bei jemandem aus ihrer Familie, bei Bekannten oder sie vermieten eine Ecke zum Schlafen. Für Viele von ihnen sorgt niemand, oft müssen sie stehlen, um etwas zu essen. Die Eltern sind verschiedene Pathologien. Sexuelle Zügellosigkeit trotz der Aufklärung führt dazu, dass über 40% der Jugendlichen mit verschiedenen Krankheiten infiziert sind, die sie in so jungem Alter dezimieren.

Die Jugendlichen, die keine Perspektiven zum Leben und keine richtigen Muster haben, sind oft ins kriminelle Milieu hineingezogen. Es entstehen zahlreiche jugendlichen Verbrecherbanden. Dann treffen wir diese Jugendlichen im überfüllten Gefängnis.

Das staatliche Bildungswesen in Tschad befindet sich auf sehr niedrigem Niveau. Die Schule haben keine entsprechenden Räume. Es gibt auch keine ausgebildete Lehrkraft. Als Lehrer arbeiten die Leute, die das Abitur bestanden haben, aber sie besitzen keine richtige Vorbereitung zum Lehrer-Bruf. Sie sind sehr schlecht vom Staat bezahlt und meistens korrumpiert. Die Klassen sind Schülerreich und es gibt keine didaktischen Lehrmittel. Lehrbücher sind schwer zu erreichen und die sind sehr teuer. Zusätzlich muss man für staatlichen Schulen zahlen.
Es gibt auch private Schulen, aber nur für diese Kinder, deren Eltern wirklich viel verdienen.

Zusammenfassend ist Unterrichtsniveau sehr niedrig. In diesem Jahr in Tschad haben nur 10% der Jugendlichen das Abitur bestanden.Es gibt in Tschad keine Buchhandlung. Man kann keine Bücher, Zeitungen und Zeitschriften kaufen. Wenige Bibliotheken sind sehr dürftig ausgestattet. Es gibt keine Jugendzentren, die kulturelle Veranstaltungen für Jugendliche organisieren würden. Es funktionieren nur primitive Kinos, in denen nur miserabele Filme laufen. Die Jugendlichen verbringen ihre Zeit in den zahlreichen Pinten von Bier und anderen Alkoholen mit der sehr lauten Musik.Es gibt keine einfachen und schnellen Lösungen. Aber wir versuchen diesen Jugendlichen zu helfen, die nach anderen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung suchen.

Wir möchten ein Jugendzentrum in der Siedlung eröffnen, wo sich 4 große Schulen befinden. Dank dem Projekt, das „ von Vielen für Viele“ realisiert werden kann, wollen wir ein Zentrum schaffen, wo sich die Jugendlichen treffen könnten und kreativ ihre Freizeit verbringen: die Bibliothek benutzen, Sport treiben, sich wertvolle Filme ansehen, Musikgruppen schaffen.

Wir brauchen die Hilfe bei der Ausrüstung und Eröffnung unseres Kapuziner-St.Elisabeth-Jugendzentrums in Moundou.

Wir begrüßen sehr herzlich diejenigen, die beschließen, dieses Projekt für Jugendliche auf moralische geistige und finanzielle Weise zu unterstützen. Ich danke und versichere, dass wir für alle Schenker in unserer neuen Kirchengemeinschaft das Gebet sprechen.

 

Br. Andrzej Anioł Barszcz OFM Cap

Moundou 17.09. 2010

 

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Möbel

21 000zł / 30zł/Pers. = 700Personen

Zweitürige Schränke, Bibliothek, Tische, Stühle, Regale, Betten, Schrank und Bänke zur Kapelle

Technische Hilfe

33 000zł / 30zł/Pers. = 1100Personen

3KVA Stromaggregat, Elektro, Lampen, etc., die auch Pumpe, Sat-TV, Beamer

Lehrmittel

15 000zł / 30zł/Pers. = 500Personen

Schulsachen, Schulbücher, Wörterbücher, Landkarten, Zeitschriften, Skripten, Tischtenniszeug , Netz und Bälle für Volleyball, Fußball, Musikinstrumente

Endarbeiten

45 000 zł / 30zł/Pers. = 1500Personen

Toiletten – die Renovierung der vorhandenen, Reparatur und Anpassung eines vorhandenen Gebäudes, Mauerbau, Einfahrt, Reparaturen und Absicherung der Räume

Gesamt: 114000 PLN, also 3800 Personen zu 30 PLN

Jeder, der uns mit dem Betrag in Höhe von 30 PLN oder mehr unterstützt, bekommt ein besonderes Geschenk: die Aufnahme mit dem originellen Täfelchen, auf der die spezielle Danksagung für Seine Gabe steht! Die Aufnahme wird auch die Objekte aus der vom Schenker unterstützte Gruppe enthalten! Siehe: die Aufnahmen aus den früheren Aktionen

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